Yachtcharter Sizilien
Das Segelrevier "Sizilien, Liparische Inseln"
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Die größte Insel im Mittelmeer,
Sizilien, kann ihren vulkanischen Ursprung nicht verleugnen. Mehr als
3000 Meter ragt das Wahrzeichen der Insel, der Ätna, in die Höhe.
Auf dem überaus fruchbaren Boden an den Hängen und am Fuß
des Ätna gedeiht der Wein ebensogut wie Orangen und Zitronen.
Sizilien ist gebirgig und grün, vom glasklaren Wasser
des Tyrrhennischen Meeres umgeben. Die Insel weist zahlreiche Häfen
und malerische Orte entlang der Küste auf, die einen Besuch lohnen.
Die Umgebung Siziliens lockt ebenso mit verschiedenen
Törnzielen, wie die Insel selbst. Starten sie in Portorosa oder Palermo
und die aus sieben Inseln bestehende Inselgruppe der Liparischen Insel (auch
Äolische Inseln) liegt nur wenige Seemeilen entfernt. Auch sie sind
allesamt vulkanischen Ursprungs. |
| Lipari ist die größte und bevölkerungsreichste
Insel des Archipels. Doch wie auf fast allen Inseln sind die Liegeplätze
weitestgehend ungeschützt.
Die Insel Vulcano erkennt man an ihrem schwefeligen Geruch.
Schwefeldämpfe ziehen aus den Felsspalten und warmer, schwefeliger
Schlamm füllt blubbernd teichähnliche Becken, in denen die Menschen
sich der angeblich heilenden Wirkung des Schlammes hingeben.
Panarea ist auf einem Unterwasserplateau gelegen und von
einigen Gesteinsbrocken umgeben. Die Insel ist die kleinste der Liparischen
Inseln, das Flair ist hier jedoch exklusiv und die Ferienhäuser der
wohlhabenden Italiener lassen den Ort luxuriös wirken.
Stromboli bietet ein eindrucksvolles Szenario: Tags
spült das klare Wasser auf Strände mit tiefschwarzem Sand, im
Hintergrungd steht die Rauchfahne des Stromboli, des einzigen dauerhaft
tätigen Vulkans in Europa. Nachts Lässt sich der feuerspeiende
Vulkan, dessen Ausbrüche nahezu alle 20 Minuten erfolgen, gut von der
Pizzeria auf halbem Weg den Vulkan hinauf beobachten (vorher einen Tisch
reservieren). |
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Salina ist eine Insel mit großem
Wasservorkommen und deshalb entsprechend grün. Besonders bekannt
ist sie für die hier wachsenden Malvasier-Trauben, die einen süßen
Wein ergeben. Auf Salina gibt es eine - zwar noch im Bau befindliche -
gut geschützte Marina.
Alicudi und Filicudi werden von zahlreichen Treppenwegen
durchzogen. Straßen gibt es hier ebensowenig wie Häfen. Wer
die Insel erforschen möchte, kann bei ruhigem Wetter vor Anker gehen.
Ein weiteres lohnendes Törnziel von Sizilien aus ist
die Insel Ustica nördlich von Palermo. Sie ist, wie auch Sizilien,
ebenfalls vulkanischen Ursprunges. Ustica wird wegen des fruchtbaren Bodens
überwiegend landwirtschaftlich genutzt, der Hafen der Insel bietet
einen sicheren Liegeplatz für die Nacht. |
| Die Ägadischen Inseln
liegen im Westen Siziliens. Favignana ist die größte Insel
der Gruppe, sie verfügt über einen gut geschützten Hafen.
Marettimo und Livanzo sind steil und zerklüftet. Beide Inseln besitzen
keine geschützten Häfen, bei gutem Wetter kann man in den Buchten
jedoch ankern. Achtung: Zwischen den Inseln ist die Strömung und
demzufolge häufig auch der Seegang relativ ausgeprägt.
Revier: Das Revier um Sizilien herum ist nautisch und navigatorisch
interessant. Das Kartenmaterial und die Hafenhandbücher bieten ausreichend
Gelegenheit, eigene Entdeckungen und Erfahrungen zu machen. Etwas Vorsicht
ist bei den teilweise auftretenden Strömungen geboten. Doch die meisten
Häfen - überwiegend Fischerei- und Fährhäfen - lassen
viel vom Charme Siziliens und seiner Umgebung spüren.
Versorgungsmöglichkeiten: Sowohl in den Häfen
Siziliens wie auch auf den übrigen Inseln gibt es überall kleinere
Supermärkte. Es empfielt sich allerdings, die Grundausstattung an
Nahrungsmitteln im Ausgangshafen einzukaufen. Wasser bekommen Sie in fast
jedem Hafen, Restaurants und Cafes gibt es ebenfalls fast überall. |
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Windverhältnisse: An
der Nord- und Westküste Siziliens ist die vorherrschende Windrichtung
im Sommer NW, überwiegend Windstärke 3-4. Die an der Ost- und
Südküste herrschenden Winde kommen vielfach aus SW, das Seewindprinzip
ist hier sehr ausgeprägt: um die Mittagszeit erreicht der Wind Stärke
4-5, schläft am Abend aber vollständig wieder ein.
Flugverbindungen: Charter- und Linienflugverbindungen bestehen
von fast allen deutschen, österreichischen und schweizer Flughäfen
nach Palermo und Catania. Die Flüge, auf Wunsch auch der Transfer
zur Marina, können von Nautic-Tours organisiert werden.
Fährverbindungen: Von Neapel besteht eine Fährverbindung
nach Milazzo. Von Hier sind es nur wenige Autominuten bis zur Marina Portorosa.
Von Milazzo aus fahren Fähren und Schnellfähren zu den Liparischen
Inseln. |
| Törnvorschlag ab Palermo |
| 1. Tag |
Nach dem Einklarieren kleiner Probeschlag. Abends
zurück im Hafen. |
| 2. Tag |
Am nächsten Morgen weiter nach Cefalu (32 sm). |
| 3. Tag |
Von Cefalu geht es zu den Liparischen Inseln - Filicudi
ist das Törnziel (40 sm) |
| 4. Tag |
Nach einem Besuch der Insel Weiterfahrt nach Salina. Nachmittags
weiter nach Panarea (25 sm) |
| 5. Tag |
Panarea lohnt auch tagsüber einen Besuch - anschließend
lockt Lipari (10 sm) |
| 6. Tag |
Von Lipari aus geht es weiter nach Vulcano. Das Besteigen
des Vulcanes ist ein beeindruckendes Erlebnis. Mittags Weiterfahrt nach
Cefalu (53 sm) |
| 7. Tag |
Von Cefalu geht es zurück nach Palermo (32 sm) - am
nächsten Morgen Rückgabe der Yacht. |
| Durchschnittliche Temperaturen,
Sonnenscheindauer und Wassertemperaturen für Catania:
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Jan |
Feb |
Mär |
Apr |
Mai |
Jun |
Jul |
Aug |
Sep |
Okt |
Nov |
Dez |
| Tagestemperatur |
16 |
16 |
18 |
20 |
24 |
28 |
32 |
32 |
29 |
25 |
20 |
17 |
| Sonnenstunden/Tag |
4 |
5 |
6 |
7 |
9 |
10 |
11 |
10 |
8 |
7 |
5 |
4 |
| Wassertemperatur |
15 |
14 |
14 |
15 |
17 |
21 |
24 |
25 |
24 |
22 |
19 |
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