Yachtcharter: Das Revier Südsee
Segelyachten und Katamarane
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Französisch Polynesien:

Französisch Polynesien lautet der offizielle Name für Tahiti und seine Inseln. Gelegen im südpazifischen Ozean erstreckt sich das Gebiet Französisch Polynesiens insgesamt über eine Fläche von ca. 4 Mio km². 118 Inseln, die zu 5 Inselgruppen, den Gesellschaftsinseln, Tuamotu-, Marquesas-, Austral- und Gambierinseln gehören, liegen hier. Ein wahres Paradies für Segler, denn die Temperaturen hier sind gleichbleibend warm (durchschnittlich 27° C) und es weht ein beständiger Wind.Von Europa aus beträgt die Entfernung nach Tahiti ca. 17.700 km oder etwa 20 Flugstunden.

Törnvorschlag ab Marina Apooiti / Raiatea
(2 Woche, 93 Seemeilen):

  • · 1. Tag: Übernahme der Yacht.·
  • 2. Tag: Segeln nach Huahine und ankern in der Lagune·
  • 3. Tag: Weiterfahrt in die Avea-Bucht im Süden der Insel·
  • 4. Tag: Segeln nach Tahaa. Diese Insel gilt auch als „Vanille-Insel“, da hierher etwa 80% der Frz. Polynesischen Vanille stammen. Zahlreiche Motus mit weißen Sandstränden bezaubern die Crew.·
  • 5. Tag: Weiter geht es nach Bora Bora, einer Insel vulkanischen Ursprungs, der „Perle Polynesiens“·
  • 6. +7. Tag: Erkundung von Maupiti·
  • 8.+9. Tag: Wieder in die Lagune von Bora Bora und weiterer Tag auf Bora Bora (z.B. Lagoonarium, Korallengarten)·
  • 10.Tag: Segeln zum Motu Toopua·
  • 11. Tag: Wieder nach Raiatea und Besuch der „Marae de Taputapuatea“, einer der ältesten Maori-Stätten·
  • 12. Tag: Besuch von Uturoa. Segeln zwischen Tahaa und Raiatea, besuch der Motus, schwimmen etc., ankern in der Bucht von Haamene·
  • 13. Tag: segeln, schwimmen, schnorcheln, besichtigen – was gefällt – abends zurück in der Marina·
  • 14. Tag: Rückgabe der Yacht
Revier: Der Ausgangsort für Ihren Chartertörn liegt in den Gesellschaftsinseln, in der Marina Apooiti im Norden von Raiatea.Von hier aus können sie bequem die übrigen Inseln des Archipels bereisen.Besondere Navigationskenntnisse sind nicht erforderlich, allerdings sollten sie darauf achten, beim Ein- und Auslaufen in die Lagunen ausreichend Abstand zu den Riffen zu halten. Da diese aber betonnt sind, fällt auch hier die Navigation nicht schwer.Auf allen Inseln gibt es gibt es zahlreiche Ankerbuchten, die zum schwimmen und schnorcheln einladen.
Klima: In Französisch Polynesien herrscht tropisches Klima. Die durchschnittliche Lufttemperatur liegt bei etwa 27° C, die durchschnittliche Wassertemperatur bei etwa 26° C.
Reisezeit: Französisch Polynesien ist ein Ganzjahresrevier, die wärmere Jahreszeit geht von November bis März und erreicht Temperaturen um 27° C, die übrige Zeit ist es etwas kühler, die Lufttemperatur kann bis 24° abkühlen.
Wind: Beständiger Passatwind aus süd-östlichen Richtungen ist vorherrschend. Zwischen April und Juni sowie im September und Oktober treten eher östliche Winde auf.Die Windgeschwindigkeit liegt bei etwa 10 – 15 kn.
Formalitäten: Gültiger Reisepass, der noch bis mindestens 6 Monate nach dem Rückreisedatum gültig sein muss.
Währung: Landeswährung ist der Pazifische Franc, der Wechselkurs liegt etwa bei 1 Euro = ca. 119,33 CFP; 100 CFP = ca. 0,84 Euro
Flugverbindungen: Flughafen Raiatea
Bräuche, Kulinarisches: Die großen Hotels und Restaurants haben sich meist auf typisch französische Küche eingestellt. Doch stehen auch immer wieder einheimische Gerichte auf der Speisekarte. Die polynesische Küche ist einfach, aber ansprechend und bekömmlich. Solche polynesischen Gerichte sind der "Poisson Cru", ein roher marinierter Fisch, oder Schweinefleisch mit Gemüse, das in einem unterirdischen Ofen gebacken wird. Ferner gibt es Fischrouladen -meist Seezungen -, die man mit Bananen und Kokosnuss in heißem Öl bäckt. Oder Schweinerippchen, die man vor dem Braten auf dem Grill eine Nacht lang in eine Marinade legt, zu der Wein, Ananassaft und Sojasoße gehören. Und ein "Tamaaraa" ist ein tahitianisches Festessen mit zahlreichen Gängen.
Getrunken wird Bier, das auf der Insel gebraut wird, und auch Rum in allen Variationen.
Sitten und Gebräuche
Das kulturelle Zentrum aller Inseln in Französisch-Polynesien ist Tahiti. Dort zeigt sich allerdings, wie sehr französische Lebensweise die eingesessenen Traditionen verdrängt. Von den einst sehr wichtigen Bräuchen auf den Inseln haben sich nicht viele in unsere Zeit herübergerettet. Zum Teil hängt es damit zusammen, dass die streng hierarchische Ordnung des ländlichen gesellschaftlichen Lebens weitgehend aufgelöst wurde. Zentren des kultischen Lebens benutzt man zum Teil noch als Kulissen für touristische Darbietungen. Ein Überbleibsel aus vergangener Zeit ist ein Kleidungsstück: der Sarong.
Souvenirs
Die Polynesier sind Meister im Bau von Doppelkanus, gleichzeitig aber auch berühmte Holzschnitzer. Ihre sehr stilisierten Tiki-Figuren stellen Häuptlinge oder Ahnen dar (Tiki - früher das Symbol aller Schnitzfiguren - war der Hauptgott des Archipels). Der Blätter-Baststoff Tapa, aus dem früher die berühmten Baströckchen bestanden, wird inzwischen so gut wie nur noch für kunsthandwerkliche Souvenirs verwendet. Man kann alle diese Gegenstände auf Tahiti kaufen. Im "Handicraft Centre Puanaauia Nui" auf Tahiti sieht man eine gute Auswahl an örtlichem Kunstgewerbe und traditioneller Kleidung.
 

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