Die unverkennbare korsische Note: karge Küsten und raue
Winde. |
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Korsika können Sie mit der Segelyacht von verschiedenen Häfen an der Cote d'Azur, der italienischen Toskana oder natürlich direkt von verschiedenen Charterstationen auf Korsika besegeln. Das Angbot an guten und entsprechend ausgestatteten Yachten ist auf Korsika direkt kleiner als in anderen Revieren des Mittelmeres, aber vorhanden. |
| Während die Küste Südfrankreichs vor dem Mistral einigermaßen schützt, sollte
man für Korsika-Törns unbedingt eine ausreichende Zeitreserve vorsehen. Eine
Überfahrt zwischen der Côte d'Azur und Korsika ist nur etwas für erfahrenere Charter-
Crews. Der Golfe du Lion kann zum Starkwindrevier werden, wenn der
"Tramontane" von den Pyrenäen herabfällt. |
| Die Überfahrt gehört mit 120
Seemeilen zu den längeren Schlägen, lohnt sich aber durchaus, da in den Gewässern sehr
häufig Finnwale und Delfine zu beobachten sind. |
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Wetter: |
| Das Wetter des Mittelmeers ist eine komplexe
Angelegenheit. In Korsika kann man mit Winden aus "7
Himmelsrichtungen" notorische Unterschiede beobachten. Generell gilt: es
ist praktisch nie windstill. Als Faustregel gilt: Die Westküste ist rauer und
wilder als die Ostküste. Die stärksten Winde wehen in der Straße von Bonifacio
zwischen Korsika und Sardinien. Es gibt dort eine Reihe von Untiefen, starke
Westwinde, Düsen- und Kapeffekte, sowie Fallböen sind hier stärker als in
vielen anderen Revieren eine echte Herausforderung! Das Gebiet zwischen der
Südspitze Korsikas und der Nordküste Sardiniens ist ein wahres Traumrevier
für Segler. Hier weht meist eine frische Brise, auch wenn sonst überall in
der Gegend Flaute herrscht. |
| Im Norden, am Cap Corse, zwischen Bastia und Calvi weht -
ähnlich wie im Süden - auch im Sommer der trockene Westwind Libeccio, der für
ausgezeichnete Segelbedingungen sorgt. Im Nordwesten zwischen dem Golf von
Porto und dem Cap Corse blasen die starken Winde immer zwischen dem Westen
und Südwesten. Sturmlagen mit Gewittern ab Mitte August lassen sich auf
einigen recht gut geschützten Ankerplätzen abwettern oder man zieht sich auf
die jeweils andere Seite des Cap Corse zurück. |
| Die Westküste hat zwar den Ruf, ein Starkwindrevier zu
sein, zumindest im Sommer ist jedoch eher das Gegenteil der Fall. Wenn im
westlichen Mittelmeer Flaute ist, dann gibt es an der korsischen Westküste
ebenfalls keinen Wind. Aber auch wenn Mistral- oder Libeccio-Zeit ist, bleibt
der Wind an der Westküste in aller Regel relativ schwach. |
Die 7 Winde auf Korsika |
Südwesten: Libecciu, aus der Richtung Gibraltar (im Sommer
trocken und heiß, im Winter frisch und bringt Regen in den Westen Korsikas)
Westwind: Ponente, von den Pyrenäen (gelegentlicher
Regenbringer).
Nordwesten: Maestrale, der Mistral aus dem franz.
Rhone-Tal (klare Luftmassen, bringt außergewöhnliche Weitsicht).
Nordwesten: Gregale, über das Tyrrhenische Meer (bringt
Regen für den Norden und Trockenheit für den Süden).
Norden: Tramontane, seltener, kühler Wind aus den Alpen
Osten: Levante (warme und feuchte Luft, manchmal mit
unangenehmen Treibhausklima)Süden:
Sirocco: (von den Korsen auch Mezzogiorno genannt)
heiß und warm, bringt überraschende Gewitter. Setzt in der Regel 3-4 Stunden
nach Sonnenaufgang ein, erreicht die höchste Kraft um die Mittagszeit und
flaut abends wieder ab - wird in der Nacht vom landeinwärts wehenden Terranu abgelöst. |
Revierbeschreibung Korsika |
| Das Segelrevier "Korsika" ist eines der anspruchsvolleren
Reviere im Mittelmeer. |
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Korsika, - die Insel der Schönheit - ist ein Gebirge im
Meer. Sie ist 183 km lang, 81 km breit und man hat sie meistens ganz für sich
- so dünn besiedelt ist die Insel. Korsika ist einfach anders. Keine rosarote
Happy-Ferieninsel, sondern eigensinnig, wild - rebellisch und unglaublich
facettenreich.
Segler und Taucher finden hier im Westlichen Mittelmeer noch
ein Paradies mit riesigen zutraulichen Zackenbarschen und ca. 11 Walarten,
darunter Pott- und Grindwale. Gerade das macht die ungeheure Faszination aus,
die Korsika-Segler immer wieder begeistert. |
| Fast 1200 km urwüchsige
Küstenlandschaften - davon 300 km feinster Sandstrand - mit lichtüberfluteten
Granitfelsen, üppiger Vegetation im Landesinneren, und schneebedeckten Bergen
- allen voran der Monte Cinto mit 2706 m. Die Ostküste bietet lange, karibisch
anmutende, familienfreundliche Sandstrände. |
| Abgeschiedene wilde Traumbuchten zwischen roten Felsen,
die an der Steilküste ins Meer zu stürzen scheinen, sind an der Westküste zu
finden. Soviel Abwechslung macht Korsika einmalig. |
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Rund um Korsika: |
| Die Westküste ist landschaftlich der interessanteste
Küstenabschnitt Korsikas. Steilküste wechselt sich mit kleinen Buchten und
Sandstränden ab. Eine Charterbasis auf Korsika befindet sich hier: Ajaccio, die quirlige Hauptstadt Korsikas.
Unzählige Königspalmen und das Farbenspiel der Häuserfassaden der mittelalterlichen
Altstadt in ocker, orange und gelb tragen zu dem ungemein südländischen Flair
der Stadt bei. Der Hafen Tino Rossi ist eine der schönsten mediterranen
Anlegestellen. Im Golfe d'Ajaccio befinden sich viele Strände und
Felsgebiete. Die Halbinsel Pointe de la Párata streckt sich in Richtung der
von kristallklarem Wasser umgebenen Insel Sanguinares, der Blutinsel. Der
Sonnenuntergang ist ein hochästhetisches Farben- und Formenspiel: vor dem
roten Horizont heben sich die schwarzen Felsen dramatisch aus dem dunkelblauen
Meerteppich. |
| Die Zahl der Schiffe an der Westküste ist generell viel
niedriger als etwa im Süden oder gar im Südosten der Insel. Erst wenn sich ein dauerhaftes Hochdruckgebiet ankündigt, steigt die Zahl der
Schiffe deutlich an und all die vielen Schönwetter-Ankerbuchten, an denen
diese Küste so reich ist, füllen sich mit Segelyachten und Motorbooten, teilweise auch Ausflugsboote mit Tagesgästen. |
| Die Westküste ist von Nord nach Süd mit folgenden Häfen
ausgestattet: St. Florent, I'lle Rousse, Calvi, Ajaccio, Propriano und
Bonifacio. Ankerplätze mit Versorgungsmöglichkeiten gibt es in den kleinen
Hafenstädten: Galeria, Cargèse, Sagone, Campomoro und Tizziano. Das Ankern
außerhalb der Häfen ist mit wenigen Ausnahmen erlaubt. In den beiden
bedeutenden Naturschutzgebieten Reserve Naturelle de Scandola (Westen) und
die Reserve de Lavezzi (Süden) ist ankern nur zu bestimmten Zeiten erlaubt.
Aktuelle Infos dazu erhalten Sie auf unseren Charterstationen. |
| Weiter Richtung Norden geht's vorbei an wilden
Küstenstrichen mit steilen Klippen. Viele Buchten sind nur vom Meer aus zu
erreichen. Das von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärte Naturreservat "
Réserve Naturelle de Scandola" bietet eine einmalige Vielfalt an Pflanzen- und
Vogelarten, sowie einer reichen Unterwasserwelt. Granit und glasklares Meer
prägen das Naturschutzgebiet, in dem Kormorane und Sturmtaucher auf Felsen
thronen, Fischadler ihre Kreise ziehen. |
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Weiter gehts, hinein ins eher feine Calvi mit seinem
geschützten Port. Calvis fruchtbare Region mit Weinbergen, Obstbäumen und
Kiwiplantagen gilt als der Blühende Garten Korsikas. Das Stadtbild ist
geprägt von der Zitadelle, die auf einer Felsspitze, direkt über dem Hafen
gelegen ist. Das Schauspiel des Sonnenuntergangs, der die Berge in glutrotes
Licht taucht, hat noch jede Crew begeistert Die Bucht von Calvi, eingesäumt
von Pinienhainen, zählt zu den wohl schönsten Badebuchten auf Korsika. |
| Weiter nordwärts wird die Natur noch rauer. Die Désert de
Agriates liegt Steuerbord. Der ansonsten unwirtliche Landstrich birgt einen
Geheimtipp: die Plage de Salecciam ein Top-Strand mit hohem Ganz-für-mich
allein-Faktor. |
| Die nördliche Spitze der Insel ist das windzerzauste,
herbe Cap Corse. Dass die Korsen nicht unbedingt bescheidene Leute sind,
verdeutlicht der Kosename der Halbinsel: Finger Gottes. Die Landschaft hier
ist geprägt von romantischen Fischerdörfern und vielen Genuesertürmen, welche
die Insel zu bewachen scheinen. Vorbei geht es an Goldstränden und
senkrechten Felsenwände, an denen sich das Auge kaum sattsehen kann. Am
äußersten Ende des Kaps liegt der Hafen von Macinaggio. |
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| Die Ostküste ist viel geradliniger als die Westküste. Sie
bietet eine Vielzahl von Inseln, romantischen Ankerbuchten und geschützter
Golfe. |
| Etappen können in den Häfen Porto-Veccio, Solenzara,
Campoloro und Bastia erfolgen. Kleinere Hafenstädtchen mit Anker- und
Versorgungsmöglichkeiten sind: Erbalunga, Sisco, Portticciolo und Centuri. |
Nachdem das Kap umsegelt ist, dauert es nicht lange, bis
Sie Bastia erreichen. Sie gilt als die italienischste aller korsischen
Städte. Als früherer Bischofssitz zeigt sich in Bastia die Barrockkunst sehr
facettenreich.
Südlich von Bastia findet man zahlreiche étang genannte Seen, sie bilden
interessante Sumpfregionen den Flussmündungen. |
| Porto Vecchio erhebt sich hoch über dem gleichnamigen Golf. Zu Füßen der
Altstadt befindet sich der Yacht- und Handelshafen. Die Region um Porto
Vecchio ist sanft und weich - im Gegensatz zu der sonst so schroffen und
gebirgigen Insel. Hier gibt es eine ganze Reihe von Badebuchten, eine schöner
als die andere: Santa Giulia, der Strand von Plombaggia, Cala Rossa,
Pinarellu oder Rondinaria. |
| Weiter unten im Süden, auf einer Halbinsel, befindet sich Bonifacio. Die
lebhafte Stadt im Süden Korsikas, ist ein absolutes Highlight, das man sich
auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Schon die Anfahrt ist ein Erlebnis:
Man segelt entlang der Steilküste und sieht plötzlich eine schmale
Durchfahrt: die Einfahrt nach Bonifacio. Es ist eine enge Lagune, rechts und
links ragen jäh die Steilklippen empor. Dann öffnet sich die Lagune und gibt
den Blick auf Hafen und Marina frei. Es ist zwar keine sehr moderne Marina,
dafür liegt man direkt vor den zahlreichen Bars und Restaurants. Nichts für
Leute, die ihre Ruhe haben wollen - aber genial um Spaß zu haben. Nur einen
Steinwurf vom Boot entfernt flanieren tagsüber die Touristen und abends die
Nachtschwärmer, haben die Restaurants im Freien ihre Tische aufgebaut. |
| Die Altstadt selbst liegt ein paar hundert Meter höher. Vom Hafen führt eine
alte Steintreppe nach oben, der Anstieg kann im Hochsommer durchaus
schweißtreibend werden! Doch es loht sich allemal: Hoch oben auf den
Kreidefelsen thront die Altstadt mit ihren pittoresken, mittelalterlichen
Steinhäusern und den schmalen Gassen. Man hat das Gefühl, in einer anderen Welt
zu sein. Der Blick auf die weit unter einem liegende Küste, das tiefblaue
Meer mit den vielen weißen Booten ist schlicht atemberaubend. |
| An der Südküste Korsikas, an der Straße von Bonifacio, ragen steile weiße
Klippen auf, an denen die Kalksteinschichten deutlich sichtbar sind. Die
extrem zerklüftete Küste zählt zu den bekanntesten des Mittelmeers. Häufig
sind die zwischen den rauen Felsen kleinen Buchten nur mit dem Boot zu
erreichen. Die vorgelagerten Inseln: Lavezzi, Bruzzi, Monaci und Cerbicale gehören
zum Meeresschutzgebiet: Parc Marin de Bonifacio. |
| Das faszinierende Archipel besteht aus von feinen Sandstränden bekränzten
Granitinseln, die auf den ersten Blick öde erscheinen, unter Kennern aber für
ihre zahlreichen endemischen Pflanzenarten bekannt sind. Die Illes Lavezzi
wartet mit faszinierenden Steinformationen und einer sehr interessanten
Pflanzen- und Tierwelt auf. |
| Die steten Winde machen die Straße von Bonifacio zum Seglerparadies. Ohne
Unterlass pflügen hier Yachten durch die Wellen. Häufig finden hier Regatten
statt. |
| Törnvorschlag - Segeln ab Macinaggio |
Entfernungen zwischen Häfen auf Korsika in Seemeilen
Ajaccio-Campu di Muru |
15 |
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Ajaccio-Propriano |
22 |
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Propriano-Roccapina |
15 |
Roccapina-Tizzano |
4 |
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Tizzano-Figari |
7 |
|
Figari-Bonifacio |
8 |
Bonifacio-Lavezzi |
12 |
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Bonifacio-Lavezzi |
12 |
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Lavezzi-Porto Vecchio |
18 |
Porto Vecchio- Bastia |
67 |
|
Bastia-St.Florent |
48 |
|
St.Florent-Calvi |
30 |
Calvi-Girolata |
21 |
|
Girolata-Porto |
6 |
|
Porto-Cargèse |
12 |
Cargèse-Ajaccio |
21 |
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Durchschnittliche Temperaturen, Sonnenscheindauer und
Niederschlagstage für Korsika:
Monat |
April |
Mai |
Juni |
Juli |
Aug |
Sep. |
Okt. |
|
Tag |
22° |
22° |
24° |
26° |
27° |
26° |
22° |
C |
Wasser |
18° |
19° |
21° |
23° |
25° |
23° |
20° |
C |
Sonne/Tag |
12 |
13 |
14 |
13 |
12 |
12 |
11 |
Std |
|
Anreise
Mit dem Flugzeug ist Korsika von Deutschland aus von vielen Flughäfen aus im
Direktflug erreichbar. Der Flughafen in Ajaccio wird u.a. von Airfrance und DBA
angeflogen, von Nizza aus mit CCM Airlines
www.airfrance.de
www.flydba.com
www.ccm-airlines.com
Mit dem Auto können Sie nach Toulon fahren, von dort mit
der Fähre weiter nach Ajaccio.
www.corsicaferries.com
Alternativ gibt es auch eine Fährverbindung ab Marseille
www.sncm.fr |
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Reiseinformationen:
Weitere Informationen zu Korsika sind über das
Fremdenverkehrsamt erhältlich:
www.visit-corsica.com/grand_public/
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