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Yachtcharter-Revier: Korsika

Ausgangshäfen: Macinaggio, Ajaccio, Propriano, Solenzara

Korsika Karte

Charterpreise Korsika

Macinaggio Propriano Ajaccio

Törnvorschläge Korsika

ab Macinaggio

Überblick Korsika

Korsika, die wildromantische Insel im Mittelmeer, ist immer wieder einen Segeltörn wert. Sie können mit der Charteryacht von der Cote d'Azur oder dem Italienischen Festland kommen - oder Sie beginnen Ihre Yachtcharter gleich auf Korsika. Auf jeden Fall steht Ihnen ein Segelrevier mit einer interessanten Westküste mit vielen Buchten (teils alte Seeräuberverstecke) und netten Städten, die Ostküste mit langgezogenen Stränden und die Straße von Bonifacio mit einigen lohnenswerten Inseln zur Verfügung. Mit etwas Zeit können Sie auch das Landesinnere erforschen. Korsika hat viele Gesichter.

Die unverkennbare korsische Note: karge Küsten und raue Winde

Korsika können Sie mit der Segelyacht von verschiedenen Häfen an der Cote d'Azur, der italienischen Toskana oder natürlich direkt von verschiedenen Charterstationen auf Korsika besegeln. Das Angbot an guten und entsprechend ausgestatteten Yachten ist auf Korsika direkt kleiner als in anderen Revieren des Mittelmeres, aber vorhanden.

Während die Küste Südfrankreichs vor dem Mistral einigermaßen schützt, sollte man für Korsika-Törns unbedingt eine ausreichende Zeitreserve vorsehen. Eine Überfahrt zwischen der Côte d'Azur und Korsika ist nur etwas für erfahrenere Charter- Crews. Der Golfe du Lion kann zum Starkwindrevier werden, wenn der "Tramontane" von den Pyrenäen herabfällt. Delphine vor Korsika

Die Überfahrt gehört mit 120 Seemeilen zu den längeren Schlägen, lohnt sich aber durchaus, da in den Gewässern sehr häufig Finnwale und Delfine zu beobachten sind.

Wetter

Das Wetter des Mittelmeers ist eine komplexe Angelegenheit. In Korsika kann man mit Winden aus "7 Himmelsrichtungen" notorische Unterschiede beobachten. Generell gilt: es ist praktisch nie windstill. Als Faustregel gilt: Die Westküste ist rauer und wilder als die Ostküste. Die stärksten Winde wehen in der Straße von Bonifacio zwischen Korsika und Sardinien. Es gibt dort eine Reihe von Untiefen, starke Westwinde, Düsen- und Kapeffekte, sowie Fallböen sind hier stärker als in vielen anderen Revieren eine echte Herausforderung! Das Gebiet zwischen der Südspitze Korsikas und der Nordküste Sardiniens ist ein wahres Traumrevier für Segler. Hier weht meist eine frische Brise, auch wenn sonst überall in der Gegend Flaute herrscht.

Im Norden, am Cap Corse, zwischen Bastia und Calvi weht - ähnlich wie im Süden - auch im Sommer der trockene Westwind Libeccio, der für ausgezeichnete Segelbedingungen sorgt. Im Nordwesten zwischen dem Golf von Porto und dem Cap Corse blasen die starken Winde immer zwischen dem Westen und Südwesten. Sturmlagen mit Gewittern ab Mitte August lassen sich auf einigen recht gut geschützten Ankerplätzen abwettern oder man zieht sich auf die jeweils andere Seite des Cap Corse zurück.

Die Westküste hat zwar den Ruf, ein Starkwindrevier zu sein, zumindest im Sommer ist jedoch eher das Gegenteil der Fall. Wenn im westlichen Mittelmeer Flaute ist, dann gibt es an der korsischen Westküste ebenfalls keinen Wind. Aber auch wenn Mistral- oder Libeccio-Zeit ist, bleibt der Wind an der Westküste in aller Regel relativ schwach.

Die 7 Winde auf Korsika

Südwesten: Libecciu, aus der Richtung Gibraltar (im Sommer trocken und heiß, im Winter frisch und bringt Regen in den Westen Korsikas)
Westwind: Ponente, von den Pyrenäen (gelegentlicher Regenbringer).
Nordwesten: Maestrale, der Mistral aus dem franz. Rhone-Tal (klare Luftmassen, bringt außergewöhnliche Weitsicht).
Nordwesten: Gregale, über das Tyrrhenische Meer (bringt Regen für den Norden und Trockenheit für den Süden).
Norden: Tramontane, seltener, kühler Wind aus den Alpen
Osten: Levante (warme und feuchte Luft, manchmal mit unangenehmen Treibhausklima)Süden:
Sirocco: (von den Korsen auch Mezzogiorno genannt) heiß und warm, bringt überraschende Gewitter. Setzt in der Regel 3-4 Stunden nach Sonnenaufgang ein, erreicht die höchste Kraft um die Mittagszeit und flaut abends wieder ab - wird in der Nacht vom landeinwärts wehenden Terranu abgelöst.

Durchschnittliche Temperaturen, Sonnenscheindauer und Niederschlagstage für Korsika

Monat April Mai Juni Juli Aug Sep. Okt.  
Tag 22° 22° 24° 26° 27° 26° 22° C
Wasser 18° 19° 21° 23° 25° 23° 20° C
Sonne/Tag 12 13 14 13 12 12 11 Std

 

Entfernungen zwischen den Häfen auf Korsika in sm

Ajaccio-Campu di Muru

15

Ajaccio-Propriano

22

Propriano-Roccapina

15

Roccapina-Tizzano

4

Tizzano-Figari

7

Figari-Bonifacio

8

Bonifacio-Lavezzi

12

Bonifacio-Lavezzi

12

Lavezzi-Porto Vecchio

18

Porto Vecchio- Bastia

67

Bastia-St.Florent

48

St.Florent-Calvi

30

Calvi-Girolata

21

Girolata-Porto

6

Porto-Cargèse

12

Cargèse-Ajaccio

21

       

 

Anreise

Mit dem Flugzeug ist Korsika von Deutschland aus von vielen Flughäfen aus im Direktflug erreichbar. Der Flughafen in Ajaccio wird u.a. von Airfrance und DBA angeflogen, von Nizza aus mit CCM Airlines
www.airfrance.de www.flydba.com www.ccm-airlines.com Mit dem Auto können Sie nach Toulon fahren, von dort mit der Fähre weiter nach Ajaccio.
www.corsicaferries.com Alternativ gibt es auch eine Fährverbindung ab Marseille
www.sncm.fr

Revierbeschreibung Korsika

Das Segelrevier "Korsika" ist eines der anspruchsvolleren Reviere im Mittelmeer.

Korsika, - die Insel der Schönheit - ist ein Gebirge im Meer. Sie ist 183 km lang, 81 km breit und man hat sie meistens ganz für sich - so dünn besiedelt ist die Insel. Korsika ist einfach anders. Keine rosarote Happy-Ferieninsel, sondern eigensinnig, wild - rebellisch und unglaublich facettenreich.
Segler und Taucher finden hier im Westlichen Mittelmeer noch ein Paradies mit riesigen zutraulichen Zackenbarschen und ca. 11 Walarten, darunter Pott- und Grindwale. Gerade das macht die ungeheure Faszination aus, die Korsika-Segler immer wieder begeistert.

Segelrevier Korsika - Westküste

Fast 1200 km urwüchsige Küstenlandschaften - davon 300 km feinster Sandstrand - mit lichtüberfluteten Granitfelsen, üppiger Vegetation im Landesinneren, und schneebedeckten Bergen - allen voran der Monte Cinto mit 2706 m. Die Ostküste bietet lange, karibisch anmutende, familienfreundliche Sandstrände.

Abgeschiedene wilde Traumbuchten zwischen roten Felsen, die an der Steilküste ins Meer zu stürzen scheinen, sind an der Westküste zu finden. Soviel Abwechslung macht Korsika einmalig.

Rund um Korsika

Die Westküste ist landschaftlich der interessanteste Küstenabschnitt Korsikas. Steilküste wechselt sich mit kleinen Buchten und Sandstränden ab. Eine Charterbasis auf Korsika befindet sich hier: Ajaccio, die quirlige Hauptstadt Korsikas. Unzählige Königspalmen und das Farbenspiel der Häuserfassaden der mittelalterlichen Altstadt in ocker, orange und gelb tragen zu dem ungemein südländischen Flair der Stadt bei. Der Hafen Tino Rossi ist eine der schönsten mediterranen Anlegestellen. Im Golfe d'Ajaccio befinden sich viele Strände und Felsgebiete. Die Halbinsel Pointe de la Párata streckt sich in Richtung der von kristallklarem Wasser umgebenen Insel Sanguinares, der Blutinsel. Der Sonnenuntergang ist ein hochästhetisches Farben- und Formenspiel: vor dem roten Horizont heben sich die schwarzen Felsen dramatisch aus dem dunkelblauen Meerteppich.

Die Zahl der Schiffe an der Westküste ist generell viel niedriger als etwa im Süden oder gar im Südosten der Insel. Erst wenn sich ein dauerhaftes Hochdruckgebiet ankündigt, steigt die Zahl der Schiffe deutlich an und all die vielen Schönwetter-Ankerbuchten, an denen diese Küste so reich ist, füllen sich mit Segelyachten und Motorbooten, teilweise auch Ausflugsboote mit Tagesgästen.

Die Westküste ist von Nord nach Süd mit folgenden Häfen ausgestattet: St. Florent, I'lle Rousse, Calvi, Ajaccio, Propriano und Bonifacio. Ankerplätze mit Versorgungsmöglichkeiten gibt es in den kleinen Hafenstädten: Galeria, Cargèse, Sagone, Campomoro und Tizziano. Das Ankern außerhalb der Häfen ist mit wenigen Ausnahmen erlaubt. In den beiden bedeutenden Naturschutzgebieten Reserve Naturelle de Scandola (Westen) und die Reserve de Lavezzi (Süden) ist ankern nur zu bestimmten Zeiten erlaubt. Aktuelle Infos dazu erhalten Sie auf unseren Charterstationen.

Weiter Richtung Norden geht's vorbei an wilden Küstenstrichen mit steilen Klippen. Viele Buchten sind nur vom Meer aus zu erreichen. Das von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärte Naturreservat " Réserve Naturelle de Scandola" bietet eine einmalige Vielfalt an Pflanzen- und Vogelarten, sowie einer reichen Unterwasserwelt. Granit und glasklares Meer prägen das Naturschutzgebiet, in dem Kormorane und Sturmtaucher auf Felsen thronen, Fischadler ihre Kreise ziehen.

Weiter gehts, hinein ins eher feine Calvi mit seinem geschützten Port. Calvis fruchtbare Region mit Weinbergen, Obstbäumen und Kiwiplantagen gilt als der Blühende Garten Korsikas. Das Stadtbild ist geprägt von der Zitadelle, die auf einer Felsspitze, direkt über dem Hafen gelegen ist. Das Schauspiel des Sonnenuntergangs, der die Berge in glutrotes Licht taucht, hat noch jede Crew begeistert Die Bucht von Calvi, eingesäumt von Pinienhainen, zählt zu den wohl schönsten Badebuchten auf Korsika.

Weiter nordwärts wird die Natur noch rauer. Die Désert de Agriates liegt Steuerbord. Der ansonsten unwirtliche Landstrich birgt einen Geheimtipp: die Plage de Salecciam ein Top-Strand mit hohem Ganz-für-mich allein-Faktor.

Die nördliche Spitze der Insel ist das windzerzauste, herbe Cap Corse. Dass die Korsen nicht unbedingt bescheidene Leute sind, verdeutlicht der Kosename der Halbinsel: Finger Gottes. Die Landschaft hier ist geprägt von romantischen Fischerdörfern und vielen Genuesertürmen, welche die Insel zu bewachen scheinen. Vorbei geht es an Goldstränden und senkrechten Felsenwände, an denen sich das Auge kaum sattsehen kann. Am äußersten Ende des Kaps liegt der Hafen von Macinaggio. Yachtcharter Korsika - Hafen Calvi

Die Ostküste ist viel geradliniger als die Westküste. Sie bietet eine Vielzahl von Inseln, romantischen Ankerbuchten und geschützter Golfe. Etappen können in den Häfen Porto-Veccio, Solenzara, Campoloro und Bastia erfolgen. Kleinere Hafenstädtchen mit Anker- und Versorgungsmöglichkeiten sind: Erbalunga, Sisco, Portticciolo und Centuri. Nachdem das Kap umsegelt ist, dauert es nicht lange, bis Sie Bastia erreichen. Sie gilt als die italienischste aller korsischen Städte. Als früherer Bischofssitz zeigt sich in Bastia die Barrockkunst sehr facettenreich.
Südlich von Bastia findet man zahlreiche étang genannte Seen, sie bilden interessante Sumpfregionen den Flussmündungen. Porto Vecchio erhebt sich hoch über dem gleichnamigen Golf. Zu Füßen der Altstadt befindet sich der Yacht- und Handelshafen. Die Region um Porto Vecchio ist sanft und weich - im Gegensatz zu der sonst so schroffen und gebirgigen Insel. Hier gibt es eine ganze Reihe von Badebuchten, eine schöner als die andere: Santa Giulia, der Strand von Plombaggia, Cala Rossa, Pinarellu oder Rondinaria.

Weiter unten im Süden, auf einer Halbinsel, befindet sich Bonifacio. Die lebhafte Stadt im Süden Korsikas, ist ein absolutes Highlight, das man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Schon die Anfahrt ist ein Erlebnis: Man segelt entlang der Steilküste und sieht plötzlich eine schmale Durchfahrt: die Einfahrt nach Bonifacio. Es ist eine enge Lagune, rechts und links ragen jäh die Steilklippen empor. Dann öffnet sich die Lagune und gibt den Blick auf Hafen und Marina frei. Es ist zwar keine sehr moderne Marina, dafür liegt man direkt vor den zahlreichen Bars und Restaurants. Nichts für Leute, die ihre Ruhe haben wollen - aber genial um Spaß zu haben. Nur einen Steinwurf vom Boot entfernt flanieren tagsüber die Touristen und abends die Nachtschwärmer, haben die Restaurants im Freien ihre Tische aufgebaut.

Die Altstadt selbst liegt ein paar hundert Meter höher. Vom Hafen führt eine alte Steintreppe nach oben, der Anstieg kann im Hochsommer durchaus schweißtreibend werden! Doch es loht sich allemal: Hoch oben auf den Kreidefelsen thront die Altstadt mit ihren pittoresken, mittelalterlichen Steinhäusern und den schmalen Gassen. Man hat das Gefühl, in einer anderen Welt zu sein. Der Blick auf die weit unter einem liegende Küste, das tiefblaue Meer mit den vielen weißen Booten ist schlicht atemberaubend.

An der Südküste Korsikas, an der Straße von Bonifacio, ragen steile weiße Klippen auf, an denen die Kalksteinschichten deutlich sichtbar sind. Die extrem zerklüftete Küste zählt zu den bekanntesten des Mittelmeers. Häufig sind die zwischen den rauen Felsen kleinen Buchten nur mit dem Boot zu erreichen. Die vorgelagerten Inseln: Lavezzi, Bruzzi, Monaci und Cerbicale gehören zum Meeresschutzgebiet: Parc Marin de Bonifacio.

Das faszinierende Archipel besteht aus von feinen Sandstränden bekränzten Granitinseln, die auf den ersten Blick öde erscheinen, unter Kennern aber für ihre zahlreichen endemischen Pflanzenarten bekannt sind. Die Illes Lavezzi wartet mit faszinierenden Steinformationen und einer sehr interessanten Pflanzen- und Tierwelt auf.

Die steten Winde machen die Straße von Bonifacio zum Seglerparadies. Ohne Unterlass pflügen hier Yachten durch die Wellen. Häufig finden hier Regatten statt.